2.2 Operatoren im naturwissenschaftlichen Unterricht
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Operatoren – Wissen, was zu tun ist!
Schüler:innen brauchen klare und verständliche Aufgabenstellungen! So ist sichergestellt, dass die Schüler:innen wissen, was zu tun ist. Für diese klaren Aufgabenstellungen sind Operatoren unerlässlich. Sie beschreiben den Schüler:innen die Art der Leistung, welche in einer Aufgabe zu erbringen ist. Darüber hinaus lassen Operatoren das Anforderungsniveau oder auch den Anforderungsbereich (AFB) einer Aufgabe erkennen. Operatoren sind Verben, die einen ganz bestimmten Aufforderungscharakter haben. Als präzise Aufforderungen bzw. Arbeitsanweisungen führen sie zu beobachtbaren Tätigkeiten oder Produkten. Daher sind Operatoren auch für die Formulierung von Lernzielen (Feinzielen) essentiell. Nur so sind diese Ziele konkret abrechenbar bzw. überprüfbar.
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht wichtiger Operatoren der Fächer Biologie, Chemie und Physik, deren Bedeutung sowie konkrete Aufgabenbeispiele.
Bei der Zuordnung zu den drei Anforderungsbereichen sei vermerkt, dass je nach Kontext, Komplexität oder Vertrautheit einer Aufgabenstellung einzelne Operatoren auch höhere bzw. geringere Anforderungen an die Schüler:innen stellen können.
Hinweis: Die folgende Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Operatoren, z.B. dokumentieren, (über)prüfen, abschätzen, analysieren, berechnen/bestimmen, formulieren, herleiten, prüfen/überprüfenverallgemeinern, zusammenfassen und beweisen.