Hier erhalten Sie einen Überblick über den Kurs und Informationen zu Zielen, Bedienung und der Zielgruppe.
Diese virtuelle Vorlesung besteht bisher aus 26 Einzelvideos zum Thema. Diese sind in etwa gleicher Länge von je ca. 15 - 20 Minuten geschnitten und sollten nacheinander angesehen werden. Zu jedem Inhaltsabschnitt, der sich über mehrere Videos hinziehen kann, gibt es Reflexionsfragen, mit denen überprüft werden kann, ob die wichtigen Gedanken erfasst worden sind. Selbstständig können Sie die Fragen für sich oder auf einem Block etc. beantworten. Zur Rückmeldung wird Ihnen dann auf der folgenden Seite eine Musterlösung vorgestellt, an der Sie selbst vergleichen können, ob Sie einigermaßen richtig liegen. Zur Vertiefung gibt es Hinweise auf einschlägige und für den Einstieg besonders geeignete Fachliteratur (siehe Medienpool).
Die virtuelle Vorlesung ist in ihrer Anlage an einer Universitäts-Vorlesung zur Einführung in das Thema für Studierende des Hauptfaches Erziehungswissenschaft (mit Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, außerschulischen Jugendbildung und Bildungsforschung) und Lehramtsstudierende für alle Schulformen orientiert. Der Schwerpunkt liegt auf den Grundbegriffen, und die Anwendung geschieht für die Erwachsenenbildung. Die oft in Einführungen anzutreffende Geschichte der Pädagogik wird nicht separat behandelt, sondern an den erforderlichen Stellen integriert besprochen. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet.
Wichtige Gedanken werden in der Abfolge der Videos wiederholt und in neue Zusammenhänge gestellt, so dass sie sich festigen und nach und nach besser verstanden werden können. Was erwartet Sie inhaltlich? Sie erhalten eine Einführung und einen Überblick: Erziehungswissenschaft (oder Bildungswissenschaft) ist die Bezugswissenschaft für alle pädagogischen Berufe und gibt Eltern und PolitikerInnen Orientierung bei der Gestaltung und Umgestaltung von alltäglicher Erziehung und von Bildungsinstitutionen. Dazu greift sie auf Befunde aus Psychologie, Soziologie und den Kulturwissenschaften sowie auf die Philosophie zur Klärung von normativen Fragen zurück.
In dieser Einführung werden:
1. die Unterschiede zwischen Alltagswissen und wissenschaftlichem Wissen über Lernen und seine didaktische Unterstützung deutlich gemacht;
2. die Grundbegriffe geklärt, auf die in den Anwendungen im Bereich der außerschulischen Kindererziehung, Jugend- und Erwachsenenbildung Bezug genommen wird;
3. die Forschungsmethoden erläutert; sie unterscheiden sich von vielen anderen Wissenschaften, weil sie mehrere Paradigmen gleichberechtigt nebeneinander enthalten;
4. Konkretisierungen für die Erwachsenenbildung gegeben: Erwachsene lernen anders als Kinder und Jugendliche (in der Schule), und darauf muss bei Veranstaltungen, Kursen Rücksicht genommen werden.