Praxis-Baustein I - Die Arbeit mit Microsoft POWERPOINT
Erstellen von barrierefreien Präsentationen mit Microsoft POWERPOINT
Mit Microsoft POWERPOINT lassen sich Präsentationen und zugehörige Dokumente in barrierefreie Form aufbereiten.
Wie Präsentationen gestaltet sein sollten und welche medialen Features der Präsentationssoftware in welchem Umfang genutzt werden können, wird immer wieder neu diskutiert. Die Möglichkeiten von Microsoft POWERPOINT sind so zahlreich, dass hier keine grundlegende Empfehlung gegeben werden kann.
Grundsätzlich gilt aber: Unter dem Aspekt der Barrierefreiheit ist weniger oft mehr!
Dieser Grundsatz sollte beachtet werden, wenn barrierearme Präsentationen erstellt und/oder aus POWERPOINT heraus in barrierearme PDF-Dokumente erzeugt werden wollen.
Kriterien an ein barrierefreies POWERPOINT-Dokument
Auch hier gelten die Grundsätze, die bereits in den beiden vorangegangenen Kapiteln:
Erstellen von barrierefreien WORD-Dokumenten bzw. Erstellen von barrierefreien EXCEL-Dokumenten behandelt wurden:
- Alle Nicht-Text-Elemente müssen mit einem Alternativtext versehen werden.
- Besonders bei größeren Präsentationen sollte sich am Anfang ein Inhaltsverzeichnis befinden.
- Verwenden Sie aussagekräftige Folientitel.
- Achten Sie auf die richtige Lesereihenfolge (Später dazu mehr).
- Verzichten Sie auf besondere Effekte (besondere Übergangseffekte zwischen den Folien, seitliches Einblenden von Objekten, etc.).
- Behalten Sie ein einheitliches Layout bei.
- Vermeiden Sie Zeitgesteuerte Elemente.
- Achten Sie besonders auf eine adäquate Schriftgröße! Nicht jeder Zuschauer sitzt in der ersten Reihe und nicht jeder Beamer hat den optimalen Abstand zur Leinwand.
- Achten Sie einen angemessenen Farbkontrast.
- Verwenden Sie die von Microsoft vorgefertigten Foliendesigns, diese sind für eine barrierearme Nutzung optimiert.