Vertiefungswissen anzeigenVertiefungswissen verbergenPrinzipien des pädagogischen Umgangs mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen
Im pädagogischen Umgang mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen sowie der Entwicklung von Handlungsoptionen gilt im schulischen Raum das Prinzip der Anerkennung zu wahren. Zudem muss das Handeln immer das Grundprinzip der politischen Bildung, den Beutelsbacher Konsens, berücksichtigen. Insbesondere im Einsatz für demokratische Werte und im Umgang mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen wird dabei vorallem von rechtspopulistischer und rechtsextremer Seite oft der Mythos von "neutralen Schulen" und "neutralen Lehrkräften" bemüht. Doch weder aus einer rechtlichen Perspektive, noch aus Sicht des Beutelsbacher Konsens ist diese Neutralität begründet. Im Mittelpunkt steht die Erziehung und Bildung von demokratischen Werten sowie die Darstellung der Kontroversität von gesellschaftlichen und politischen Realitäten. Lehrkräfte müssen sich dabei an den Interessen von Schüler*innen orientieren, wobei es ihnen verboten ist mit einer Meinung zu überwältigen.