Modul A: Prinzipien des pädagogischen Umgangs mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen

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Prinzipien des pädagogischen Umgangs mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen

Im pädagogischen Umgang mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen sowie der Entwicklung von Handlungsoptionen gilt im schulischen Raum das Prinzip der Anerkennung zu wahren. Zudem muss das Handeln immer das Grundprinzip der politischen Bildung, den Beutelsbacher Konsens, berücksichtigen. Insbesondere im Einsatz für demokratische Werte und im Umgang mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen wird dabei vorallem von rechtspopulistischer und rechtsextremer Seite oft der Mythos von "neutralen Schulen" und "neutralen Lehrkräften" bemüht. Doch weder aus einer rechtlichen Perspektive, noch aus Sicht des Beutelsbacher Konsens ist diese Neutralität begründet. Im Mittelpunkt steht die Erziehung und Bildung von demokratischen Werten sowie die Darstellung der Kontroversität von gesellschaftlichen und politischen Realitäten. Lehrkräfte müssen sich dabei an den Interessen von Schüler*innen orientieren, wobei es ihnen verboten ist mit einer Meinung zu überwältigen.

Das Konzept der Anerkennung und der Beutelsbacher Konsens sind Grundprinzipien des pädagogischen Handelns im schulischen Raum und damit auch im Umgang mit antidemokratischen Positionen, Verhaltensweisen und Einstellungen.

Zielstellung dieser Lerneinheit ist:

das Wissen über:
... das Konzept der Anerkennung als Grundprinzip pädagogischen Handelns.
... den Beutelsbacher Konsens als Grundprinzip der politischen Bildung.

die Reflexion:
... der Anerkennung an der eigenen Schule und im eigenen Unterricht.
... des eigenen Handelns unter Berücksichtigung des Beutelsbacher Konsens.
... der Rechte und Pflichten als Lehrkraft im Umgang mit antidemokratischen Positionen und Verhaltensweisen.